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Andries

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1

Dienstag, 28. November 2017, 22:59

Kommentare zum Trilobiten-Adventskalender 2017 / Comments on the trilobite Advent calendar 2017

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Xiphogonium

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2

Mittwoch, 29. November 2017, 16:28

Ui! :106: :286:

Ich fahr aber morgen erst mal nach Hamburg auf die Mineralien 2017 ... da gibt es zwar kaum Trilos aber die Stadt ist immer eine Reise wert! :096:
"The gates of Heaven and Hell are adjacent ... and unmarked!" - Carl Sagan
Empfehle uns doch weiter! :201: (Klappern gehört zum Handwerk)

Jens

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3

Donnerstag, 30. November 2017, 21:53

Hallo,

also ich mache auch mit und zeige ein paar nette Sachen. Mal sehen, wir müssen uns da mal absprechen wer was wann postet. Michael will, Klaus, Andries, ich, wer noch?

lg,
Jens
Was wäre die Welt ohne Trilobiten.
:267: :240: :272:

Michael

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4

Donnerstag, 30. November 2017, 22:37

Hi,

ja, müssten wir uns mal absprechen wer wann was zeigt ;-) Also ich hätte 3 oder 4 Trilos zu zeigen... Vielleicht mal per PN absprechen ?

lG
Micha

Jens

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5

Freitag, 1. Dezember 2017, 01:17

Jau, ich habe auch 3-4 nette Trilos. Ich denke ne PN and alle Beteiligten wäre gut. Andries übernimmt jedenfalls die ersten Tage.

lg,
Jens
Was wäre die Welt ohne Trilobiten.
:267: :240: :272:

Michael

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6

Freitag, 1. Dezember 2017, 08:14

Hi,

na der Dezember fängt ja gut an, mit so einer schönen Überraschung hinterm 1. Türchen... Wirklich ein interessanter kleiner Trilobit, den Andries da zeigt. Und so schön alt ;-)
Da schmeißt man doch gerne den PC an... :106:

lG
Micha

Andries

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7

Samstag, 2. Dezember 2017, 00:26

Hallo Micha,

ich freue mich, dass der Kleine gut ankommt. :o)
Das zweite Türchen wird heute vom juniper sprich Klaus übernommen.
Bin gespannt, womit er uns überrascht.

vlg,

Andries

Michael

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8

Samstag, 2. Dezember 2017, 09:27

Hallo Klaus,

na das ist aber wieder ein sehr schöner Bundenbacher ! Also mir gefällt die Asteropyge sehr. Ist das unter dem hinteren Ende des Cephalons das verrutschte Hypostom oder was anderes ? Spannend finde ich, das Tentakulithenreste dabei sind, vielleicht haben die ja wirklich Aas gefressen, in dem Fall Deinen Trilo... :050:
Ein tolles Stück, vielen Dank fürs Vorstellen !


lG
Micha

juniper

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9

Samstag, 2. Dezember 2017, 10:23

Hi Micha

Vielen Dank für deinen Kommentar :205:

Die Strukturen im Bereich des Cephalon sind für mich leider nicht klar zu deuten.
Ich habe gerade ein drittes Bild hinzugefügt, das diesen Bereich im Detail zeigt. Die Granulation der Oberfläche kommt da schön zur Geltung. Im pyritisierten Bereich kann man durchaus über ein, zwei Relikte der Beinchen mutmaßen.
Position oder Verbleib des Hypostoms ist aber auch beim Anschauen des Originalfossils nicht so wirklich zu erkennen.

Viele Grüße
Klaus
Talent ist eine Gabe, keine Verpflichtung.

2.Trilobiten-Tagung (19./20.2.2011): Abstracts der Vorträge

Andries

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10

Samstag, 2. Dezember 2017, 15:06

Hallo Klaus,

Dein Asteropyge sp. sieht sehr interessant aus.
Schade, dass das Hypostom wohl allen Anschein nach fehlt.
Dafür sieht man aber sehr schön, wie sich die Glabellarfurchen von unten hochdrücken.

Die Granulierung rostralseitig ist heftig. Interessant wäre die Frage, ob sie auch dorsalseitig vorhanden ist.
Ich könnte es mir bei den Wangenstacheln vorstellen, aber bei der Glabella bin ich mir unsicher..

Die Strukturen im Kopf sind echt schwer zu deuten. Es kann alles oder nichts sein.... gemein.

VLG, Andries

Jens

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11

Samstag, 2. Dezember 2017, 16:07

Hallo Andries und Klaus,

schön dass wir die alte Tradition hier wieder aufleben lassen und einen Weihnachtskalender zusammenstellen.

Ich bin in letzter Zeit wenig dazu gekommen im Forum vorbeizuschauen, aber es ist schön zu sehen dass langsam wieder Leben ins Forum kommt.

Gratulation erstmal zu den beiden vorgestellten Trilobiten. Genevievella ist ja ein begehrter und hübsch anzusehender Trilobit. Sehr gut präpariert von Andries möchte ich bemerken. Vielleicht könnte man Cedar mit Cedaria ersetzen, sonst denkt man noch dass wir uns mit Bäumen beschäftigen :)

Zur Asteropyge. Sie zeigt wirklich eine sehr kräftige ventrale Tuberkulierung, hätte ich nicht erwartet. Ich bin auch nicht sicher ob wir eine Asteropyge wirklich schon im Unterems finden, Rhenops scheint es nicht zu sein, da dieser deutlich kürzere Stacheln aufweist. Wir hatten die Diskussion schon (Bundenbach), und da wird dann auch Braunops als Alternative genannt. Der sollte dann aber mediane Tuberkel auf der Axis der Pleuren aufweisen. Ein Merkmal was wir hier leider nicht sehen können.

Nun, ich hänge hier mal ein als Braunops bestimmtes Exemplar an, welches schön die Beine und Antennen zeigt.

http://www.pbase.com/hajar/image/135032974

Was mir auffällt ist das Fehlen einer Segmentierung bei den seltsamen fadenförmigen Strukturen die sich unter der Glabella gefunden haben. Interessant, habe meine Zweifel dass es Beine waren, kann aber auch keine plausible Deutung anstelle liefern.

Tentakuliten sind im Hunsrückschiefer in einigen Lagen nicht selten, hatte sie auch mit einem Chotecops zusammen gefunden, aber sie sind in der ganzen Lage häufig gewesen und daher eher zufällig oder durch Strömung angereichert zu deuten.

lg,
Jens
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:267: :240: :272:

juniper

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12

Sonntag, 3. Dezember 2017, 00:20

Hi

da hat sich ja noch eine schöne Diskussion entwickelt.
Jens' Link zum Beitrag von 2007 zeigt eine Thematik, deren Bearbeitungsstand sich bis heute nicht zufriedenstellend verbessert hat. Behelfsmäßig unterscheide ich die vorfindlichen Trilos nach alter Manier in "Asteropyge" sp. und Rhenops anhand der Länge der Wangenstacheln relativ zur Körperlänge.
Dass am vorgestellten Exemplar die Granulation der Unterseite so deutlich sichtbar wird liegt (auch) an der entsprechenden Lichtführung bei meiner Fotografie (die Fotos sind nicht "manipuliert", sondern so originalgetreu wie möglich). Evtl. spielen auch Erhaltungsbesonderheiten des Bundenbacher Schiefers eine Rolle. Es ist immer wieder erstaunlich, wie innerhalb desselben Fossils "lausige" und vorzüglich erhaltene Partien zu beobachten sein können.
Was die mutmaßlichen Reste von Gliedmaßen angeht - es sind zwei etwas robustere hakenförmige Strukturen im Bereich des vorderen Körperbereiches zu erkennen, dies mögen Relikte von Beinchen sein. Die meisten Strukturen sind freilich nicht deutbar.
Tentakuliten kommen in den Fossillagern ziemlich häufig vor. Bemerkenswert sind geballte Anhäufungen (als Auskleidung infaunaler Bauten gedeutet) oder Massenvorkommen auf größeren Muscheln, wobei die Tentas sich oft in auffälliger Weise zueinander bzw. entlang der Skulptur der Untergrundes orientieren.

Wie so oft ist neben den "Hauptfossilien" einer Stufe auch immer die Begleitfauna einen Blick wert.

Jetzt bin ich gespannt was hinter dem nächsten (dritten) Türchen zum Vorschein kommen wird :205:

Viele Grüße
Klaus
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Michael

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13

Sonntag, 3. Dezember 2017, 21:01

Hi Ihr,

wirklich spannend, der Bundenbacher von Klaus- jetzt sieht es auf dem 3. Bild nicht mehr nach Hypostom aus... Aber echt interessant, die ganzen erkennbaren Strukturen und die Granulation. Toller Trilo !

Andries, Dein Down Under- Trilobit ist ja wirklich ein geiles Teil. Egal ob Negativ oder nicht, die Erhaltung sieht echt toll aus. Und nen schönen Kontrast hast Du mit Deiner Nachpräparation hinbekommen. Klasse, wieder ein Trilo mehr auf meiner Haben- Wollen- Liste, Xystriduria ist echt ein schöner Käfer ;-)

Ich finde den Adventskalender bis jetzt genial, tolle Trilobiten die Ihr zeigt. Super Sache, ich freue mich jedenfalls schon auf morgen...

lG
Micha

Michael

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14

Montag, 4. Dezember 2017, 09:33

Hi Andries,

auch wieder ein schöner und seltener Trilobit von Dir. Die Präparation hat sich wieder gelohnt, die erhaltenen Details sind echt wieder schön. Super !

lG
Micha

juniper

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15

Dienstag, 5. Dezember 2017, 16:52

Hi Micha

Willkommen im Club der Trilobitenadventskalendertürchenbeschicker :026:
Zum Vorabend der Nikolaustages hast du ja gleich ein reichhaltiges Bukett ausgestreut.
So ein prall mit Fossilien gefüllter Stein ist wie eine Wundertüte, man findet immer wieder Neues, und bei den Agnostiden muss man zur Unterscheidung sowieso richtig genau hinschauen.

Bin gespannt was das Türchen morgen bringen wird :205:

Viele Grüße
Klaus
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Andries

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16

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 00:48

Hallo Micha,

ich schließe mich Deiner Meinung an, dass Agnostiden zu den Trilobiten gehören.
Die Frage ist interessant, soweit ich weiß, ist aber noch nichts entschieden.
Es sieht bald so aus, als könnte man die Scherbe auf dem Pygidium entfernen, aber ob sich das Risiko lohnt?
Ich glaube nicht, dass ein Triplagnostus gibbus häufig ist.Es ist nicht einfach den kleinen Trilo zwischen all den Fragmenten zu entdecken.

Danke für den tollen Trilobit!!

Andries

juniper

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17

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 00:48

6. Advent - Nikolaus

ha, von wegen :002:

:199: es gibt natürlich was, und zwar ein ganz besonders "süßes" Exemplar :050:
Dank der transportbedingt-unfreiwilligen "Farbmusterung" sieht er sogar extrem authentisch aus. Hauptsache er ist beim Vernaschen nicht genauso hart wie ein versteinertes Exemplar :300:

Liebe Grüße
Klaus
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Michael

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18

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 00:31

Hi Andries,

wow- wieder ein Nikolausiops ! Das haut mich echt aus den Stiefeln ;-) Die Varianz innerhalb der Gattung ist beträchtlich, N. haekeli den wir vor 2 Jahren bewundern durften unterscheidet sich schon sehr... Interessant ist Deine Beobachtung des Zusammenhangs zwischen erhöhter Temperatur und nachlassender Festigkeit des Panzers. Sind vielleicht die vermuteten pathologischen Trilobiten gar nicht angebissen worden, sondern waren nur etwas viel Wärme ausgesetzt ? Fragen über Fragen... Und Nikolausiops schokoladi leidet sicher unter Prädationsdruck durch vertebrate Zweibeiner... Oje, ich höre auf, nicht dass noch die Kreationisten....
Ein toller Einfall wieder zu Nikolaus, vielen Dank für dieses Türchen ! :014:


lG
Micha

Michael

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19

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 01:08

Guten Morgen-
Jens, wieder ein Hammertrilo, den Du hier im Kalender versteckt hattest ;-) Und Deine Fotos vom geweißten Scabriscutellum sind wieder echt genial. Wirklich spannend, die Veränderung am Pygidium. Ob das jetzt ein Tumor oder ein Parasit war, tja schwer zu sagen denke ich. Wäre wohl beides gut vorstellbar. Sieht schon echt auffällig aus die Stelle. Also wenn ich raten sollte, würde ich auf Tumor oder ähnliches tippen. Völlig ohne wirkliche Ahnung...Am besten gefällt mir das Bild mit der Frontansicht Deines Trilos. Sieht irgendwie wie ein böser, am Boden lauernder Jäger aus- egal ob der Scutellide vielleicht nur Schlamm gefuttert hat. :117:

lG
Micha

Jens

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Donnerstag, 7. Dezember 2017, 01:14

Hi Michael,

jau, danke dir :) Freut mich dass dir der Trilo gefällt. Tja, die Beule ist ne spannende Sache, was ziemlich Seltenes :) Und jau, die Frontalpose sieht wirklich so aus als ob er gleich losschwimmt. Ich denke dass Scutelliden schwimmen konnten. Vielleicht waren sie sogar Jäger, kleine Krebslein, wer weiss. Sie hatten jedenfalls gute Augen und einen sehr leichten Panzer.

lg,
Jens
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:267: :240: :272: