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Andries

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1

Freitag, 30. November 2018, 21:59

5. Trilobiten - Adventskalender - 2018

Liebe Trilobiten-Fangemeinde,

wieder ist ein Jahr rum, mit mehreren Höhen und Tiefen.
Wir hoffen, dass dieser Trilobiten-Adventskalender das Jahr 2018 zu einem schönen Abschluß bringt.
Die Älteren findet ihr hier: 1. Adventskalender,2. Adventskalender, 3. Adventskalender und 4.Trilobiten-Adventskalender.

In den nächsten 24 Tagen möchten wir euch jeden Tag ein Türchen präsentieren und Trilobiten aus den Sammlungen vorstellen.
Alle Türchen sind bereits befüllt :010: oder es wird hart daran präpariert (hüstel :108: ).


Eine ruhige und schöne Adventszeit wünschen euch ein Gast, Jens, juniper, Klapperstein, Michael, Paul93 und Andries

Kommentare sind erwünscht, aber bitte tragt sie nicht im Trilobiten-Adventskalender-Thread ein, sondern in den Kommentar-Thread.

Anregungen, Kommentare, Ideen oder Verbesserungen zum Trilobiten-Adventskalender 2017 bitte hier eintragen!
Vielen Dank :112:

Please insert here any comments , suggestions or informations to the trilobite-Advents calendar 2017
Thank you :112:

Andries

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Samstag, 1. Dezember 2018, 04:57

01. Dezember 2018

Den Anfang macht ein Trilobit, den ich als Rohling 2018 in Tucson erworben habe.
Anfangs war es nicht ganz klar, was ich da am Präparieren war.
Zuerst war ich noch überzeugt, dass es ein großer Cyphaspis war.
Jedoch tauchten immer mehr fragwürdige Strukturen auf, bis mir klar war, dass dieser Rolli ein großer Cordania falcata ist.
Meist sind sie deutlich kleiner, weshalb ich anfangs auf einen Cyphaspis getippt hatte.

Da er aussergewöhnlich groß ist, war der Ergeiz geweckt, ihn komplett auf dem Stein zu präsentieren.
Bei einem Rolli leichter gesagt als gemacht.
Mit Hilfe der Wangenstacheln ist ein guter Halt auf der Matrix vorhanden.


Somit konnte ich ihn peu a peu komplett freilegen und freue mich über das Ergebnis. :019:

Viel Spaß mit diesem Türchen,
Andries


Species: Cordania falcata WHITTINGTON, 1960
Alter: unterstes Unterdevon (Lockovian)
Formation: Haragan Formation
Größe: 18mm Breite zwischen den Wangenstacheln
Fundstelle: USA, Oklahoma, Coal County, Black Cat Mountain
Bild & Sammlung: Andries
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juniper

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Sonntag, 2. Dezember 2018, 22:37

2. Dezember - Erster Advent

Oje oje kein Lichtlein brennt
am ersten Advent
weil jemand hat
den Kalender verpennt…

Also ich war's nicht! Ich war erst für Freitag 7.Dezember eingeplant :300:

Ich versuche mal den Sonntag noch zu retten...
Also her mit dem Brecheisen und ran ans Türchen... knirsch... ha! Es gibt nach und geht auf!
Was gibt es zu entdecken?
Siehe da - ein Klassiker! Ein ziemlich frühes Stück aus meiner Sammlung, nun schon zwölf Jahre bei mir zuhause :205:

Es handelt sich um einen typischen Trilobiten aus dem silurischen Rochester Shale von Middleport, US-Bundesstaat New York:
Dalmanites limulurus (GREEN, 1832)

Die Fossilien müssen meist stabilisert werden (wobei ganz unterschiedliche Erhaltungsqualitäten zu beobachten sind), was dem Stück einen etwas übernatürlichen Glanz verleiht.
Trotzdem ein schön vorzeigbares Exemplar aus einer Fundstelle, die neben einer Reihe von z.T. spektakulären Trilobiten (z.B. Arctinurus) auch eine ganze Bandbreite an Begleitfauna lieferte - Seelilien, Conularien, Graptolithen usw.

Steckbrief:
Dalmanites limulurus (GREEN, 1832)
Silur (Wenlock), ca. 425 Mio Jahre, Rochester Shale, Lewiston Member, Middleport, New York/USA
LxB 67 x 33 mm, Coll. K.B. 2006
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2.Trilobiten-Tagung (19./20.2.2011): Abstracts der Vorträge

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Montag, 3. Dezember 2018, 08:10

03. Dezember

schrille Schläge...kling...kling...Metall trifft auf Metall...kling...die Geräusche werden dumpfer...der Meißel zieht und der Kalkstein reißt...ohhhhh

Das Türchen ist aufgesprungen und was schaut uns da mit seinem Stielauge an?

Darüber wurde ja bereits hier schon gerätselt: [Geschiebe] - artikulierter ordov. Trilo

Leider hat sich im Zuge der Präparation durch Paul Freitag ergeben, dass der Fund bereits bei der Einbettung fragmentiert wurde. Wir vermuten, dass ein räuberischer Organismus (vllt ja ein Seeskorpion) den Trilobiten median zertrennt hat. Der Schnitt scheint zu gerade zu sein, als dass er durch einen Bruch zustande kam. Zwar ist der Erhaltungszustand sehr interessant, leider aber auch sehr ärgerlich! :297:


Species: Asaphus kowalewskii (Lawrow, 1856) ?
Alter: Ordovizium, Dariwilium, Aseri Stufe
Formation: Geschiebe
Größe: 4,5 cm (Augenstiel: 1 cm hoch)
Fundstelle: Lausitz
Bild & Sammlung: Stefan Lips
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Jens

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Dienstag, 4. Dezember 2018, 00:44

04. Dezember

Heute bin ich dran ein Türchen für unseren Adventskalender zu füllen. Ein Glück, dass die Tür schön groß ist und so passen die beiden Platten gut hinein. Ich hoffe, dass sie euch nun auch eine kleine Freude machen werden.

Bei dem gezeigten Trilobiten handelt es sich um einen Cambropallas telesto aus Marokko. An für sich nicht wirklich was Ungewöhnliches, aber dieses Exemplar ist so gut erhalten, dass man es als perfekt bezeichnen kann. Zudem liegt auch der Gegendruck in gleicher Qualität vor und es gibt darher keinerlei Präparationsspuren auf der Matrix. Es ist also wirklich eines der seltenen Split-Finish-Exemplare. Es gibt allerding eine gut versteckte Klebenaht und ich würde sagen, dass man das Rechte Auge aus dem Gegendruck geholt hat. Aber man kann sich trotzdem leicht vorstellen, wie sich der Finder gefreut haben muss, als er den Glücksschlag gemacht hat.

Ich kaufe eigentlich selten schon fertige Trilobiten, aber dieses Exemplar ist eben ein Museumsstück. Daher war es zwar deutlich teurer als ein normal üblicher Cambropallas, aber ich habe ihn aufgrund der atemberaubenden Qualität für meine Sammlung erworben. Ich hatte natürlich auch im Hinterkopf, dass ich ein Museum zu leiten habe und daher ist das gute Stück nun auch in Gerolstein in der Ausstellung des Naturkundemuseums gelandet.

Spezies: Cambropallas telesto Geyer, 1993
Alter: Mittelkambrium, Morocconus notabilis Zone
Formation: Jbel Wawrmast Formation
Größe: 13,5 cm
Fundort: Jbel Ougnate, Toughash, in der Nähe von Tinejdad, Marokko
Bild & Sammlung: Jens Koppka, ausgestellt im Naturkundemuseum Gerolstein
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Was wäre die Welt ohne Trilobiten.
:267: :240: :272:

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Andries

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Mittwoch, 5. Dezember 2018, 06:21

05. Dezember 2018
Huch, was befindet sich heute hinter dem 5. Türchen.
Ein ziemlich lädierter Trilobit :318: aus meiner Sammlung.

Vor einigen Jahren besuchte ich mit Freunden "Ruin Wash", eine Unterkambrische Trilobitenfundstelle in Nevada.
Sie beherbergt eine vielfältige und reiche Olenelloiden Fauna, welche als Steinkern oder auch mit Schale erhalten sind.
Die Größe varriiert von wenigen mm bis einigen cm.

Nach mehreren Tagen spaltete mein Freund diesen Olenellus auf.
Fragmente von größeren Olenelloiden gibt es vereinzelt, aber ein kompletter ist schon eine Seltenheit. Durch die Nähe zu einer Wasserrinne ist der Trilobit größtenteils schon stark angewittert.
Obendrein war beim Aufspalten der Meisel über den Trilobiten geschrammt, weshalb einiges weggesplittert ist.

Man kann sich vorstellen, wie er sich gefühlt hat.Da die Qualität nicht sonderlich berauschend war, bekam ich den Trilobiten geschenkt.
Einen Blumentopf kann man damit nicht gewinnen, aber die Größe ist beeindruckend.

Daheim war schnell klar, dass nicht mehr viel da ist, jedoch deuteten sich an ein paar Stellen noch Schalenreste unterm Sediment an.
Nach der Stabilisierung des Olenellus mit verdünnten Holzleim konnte ich einige Stacheln und ein Teil des Kopfes frei strahlen.
Nicht viel, aber trotzdem aussagekräftig.
Ich freue mich, dass ich diesen ungewöhnlichen Olenellus zu meiner Sammlung hinzufügen konnte.
Viel Spaß mit den Bildern,Andries

Species: Olenellus gilberti (Meek, 1874)
Alter: Unterkambrium (2. Serie, 4. Stufe, ~514-509 Ma)
Formation: Pioche Formation, Combined Metals Member
Größe: 105 mm (ohne Stachel)
Fundstelle: USA, Nevada, Lincoln County, Chief Range, Ruin Wash

Bild & Sammlung: Andries
Nachtrag:
Ich habe gerade noch ein Bild vom Fundzustand gefunden. Daher stelle ich das Bild nachträglich noch rein.
Gruß Andries
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Donnerstag, 6. Dezember 2018, 10:21

06. Dezember 2018

Schleich...knarrende Diele...Schleich...

...ohhh was hat sich denn dort in meinen Sucherstiefeln versteckt (obwohl ich diese nicht einmal geputzt habe)...

Aus dem Stiefel blickt ein kleiner Asaphide hervor...mein erster kompletter Trilobit, welchen ich auf Rügen fand. Leider war die Bergung nicht besonders glücklich, denn ich habe den Stein mittels eines anderen Geschiebes aufgeschlagen, da ich keinen großen Hammer dabei hatte. Danach wurde ausgiebig geflucht, alle kleinen Splitter aufgesammelt und Paul damit beauftragt den Trilo zu retten. Dies hat er hervorragend gemacht und heute bin ich halbwegs versöhnt mit meinem unprofessionellen Vorgehen. Weiterhin wurde der Trilobit H.H. Krueger vorgestellt, welcher ihn wie nachfolgend ansprach:

Species: Neoasaphus ludibundus (TOERNQUIST, 1884)
Alter: Ordovizium
Formation: Geschiebe, Ludibunduskalk?
Größe: ~2 cm
Fundstelle: Rügen
Bild & Sammlung: Stefan Lips
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juniper

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Freitag, 7. Dezember 2018, 10:01

7.Dezember

Geschwind' das nächste Türchen geöffnet…

Zutage tritt eine Engländerin mit großer Geschichte. Ogygiocarella ist in der Wissenschaftshistorie der erste beschriebene Trilobit, wenngleich zuerst als "Skelett einer Art Plattfisch" fehlgedeutet (1698). Doch in der Tat könnte dieser Trilo auch als Flunder durchgehen. Er ist genauso platt, was nicht nur den Überlieferungsbedingungen geschuldet sein dürfte, und dieses Exemplar hat auch das Format einer kleinen Scholle.
Stattliche 100 mm lang und 75 mm breit ist der Trilobit, er liegt auf einem naturgebrochenen Steinbrocken, der rechtzeitig in dieser Form erworben werden konnte, bevor er nach englischer Vorliebe auf handlich-quadratisches Format ("drawer-specimen") kleingesägt wurde.
So präsentiert sich der Trilo in schönem Split-Finish auf der natürlichen Oberfläche, nur auf einer Seite sind ein paar Spuren des Meißeleinschlages geblieben, als der Stein aufgespalten wurde.
Neben diesen Besonderheiten - großer Stein, großer Trilo, Fundschlag und fertig - belohnt uns das Exemplar auch noch mit einer Pathologie am Pygidium - eine verheilte Verletzung, wie an den Terrassenlinien zu erkennen ist, die parallel der Form des nachgebildeten Pygidialrandes folgen.
Interessanterweise ist der Stein gar kein "Stein", sondern ein lediglich verfestigter Meeres-Schlammboden, er muss vor Nässe geschützt werden. Die Äcker rund um die Fundstelle bestehen zu größtem Teil aus den verwitterten unterliegenden Schichten. Der ordovizische Meeresboden, auf dem damals die Trilobiten weideten, wird wieder zu Ackerland.

Steckbrief:
Ogygiocarella debuchii (BRONGNIART, 1822)
Hope Shales Mudstone
Ordovizium (Darriwilium, oberstes Llanvirn, Llandeilo), ca. 464 Mio Jahre
Meadowtown, Shropshire, England/GB
LxB 100 x 75 mm, Stein ca. 335 x 250 mm. Coll. K.B. 2009
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2.Trilobiten-Tagung (19./20.2.2011): Abstracts der Vorträge

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Michael

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Samstag, 8. Dezember 2018, 00:23

So, das nächste Türchen lieber mal beizeiten geöffnet;-)

Dahinter findet sich ein Plättchen ziemlich bröseliges Gestein. Es handelt sich um Kuckersit, ein zu den Ölschiefern zählendes Gestein aus dem oberen Ordovizium (Sandbian) aus Estland. Neben zahlreichen weiteren Fossilienresten wie Brachiopoden, einem weiteren Trilobiten- Cranidium und Bryozoen findet sich darauf eine Exuvie von Pharostoma nieszkowskii SCHMIDT, 1894. Dieser Calymenide ist 13 mm lang, die linke Freiwange ist unter das Cranidium gerutscht, aber noch sichtbar. Es ist ganz sicher nicht der allerschönste Trilobit, aber so häufig werden die jetzt auch nicht angeboten... Die Schale ist großteils erhalten, mit dem schönen Weiß auf dem rotbraunen Kuckersit ein schöner Kontrast.

Pharostoma nieszkowskii SCHMIDT, 1894
Ordovizium, Sandbian, Kukruse Stufe
Narva Quarry (?) bei Narva, Estland

Sammlung u. Fotos Michael Bogisch 2018
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Andries

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Sonntag, 9. Dezember 2018, 00:30

09. Dezember 2018
:268:
Aus München von Börse komm ich her,
ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Allüberall unter den Freiwang-Litzen
sah ich einen verschobenen Siebsaum sitzen,
und droben aus der Glabella-"Tor"
schaut im großen Loch das Rostrum hervor.

Nach einem langen Börsentag in München erwarb ich diesen Declivolithus titan.
In Gegensatz zu den meist kompletten, ist bei diesem Declivolithus titan der untere Siebsaum verschoben.
Somit ist es wahrscheinlich, dass es sich hier um eine ungestörte Exuvie handelt.

Sowohl bei Harpetida als auch bei den Trinucluida wird gerne spekuliert, wie sie sich gehäutet haben. :332:
Bei diesem Declivolithus titan erübrigt sich die Frage schnell.

Interessant sind auch die Vertiefungen im Siebsaum. Sie befinden sich sowohl auf der Unter- als auch auf der Oberseite.
Schwer zu sagen, ob diese von oben nach unten durchgängig sind.

Bei der Größe der Vertiefungen dienen die Vertiefungen möglicherweise als Sinnesorgan anstelle einer durchgängigen Öffnung im Siebsaum.

Noch eine Anekdote zum Schluß: Der Artname titan verweist auf den griechischen Titan, da Declivolithus titan zu den Giganten unter den Trinucluiden zählt. :254:
Viel Spaß,

Andries

Species: Declivolithus titan Fortey & Edgecombe, 2017
Alter: Oberes Ordovizium (Katian)
Formation: Mittlerer Teil des Unteren Ktaoua Formation
Größe: 28 mm (Kopfsaumrand bis Pygidiumspitze)
Fundstelle: Marokko, Antiatlas, Jebel Tijarfaïouine
Bild & Sammlung: Andries
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Jens

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Montag, 10. Dezember 2018, 00:59

10. Dezember 2018

Heute ist es wieder meine Aufgabe ein Türchen für unseren schönen Adventskalender zu bestücken. Meine Wahl fiel diesmal auf einen deutschen Trilobiten, den ich vor Kurzem im Labor des Naturkundemuseums in Gerolstein präpariert habe.

Das Museum hat glücklicherweise ein paar alte Bestände an Rohlingen, unter denen sich durchaus eine Reihe von vielversprechenden Exemplaren befinden. Ich hatte zusätzlich noch eine Box entdeckt, in der sich ausgepackte und im Laufe der Zeit durcheinander geratene Rohling von Geeser Trilobiten befanden. Unter diesen hatte ich dann nach einiger Zeit mehrere Brocken gefunden, bei denen alle Teile noch da waren. Ich konnte einen großen Phacopiden-Kopf mit einigen artikulierten Pleuren sehen, die zeigten, dass es sich zumindest um kein stark eingerolltes Exemplar handeln würde. Zu dem Zeitpunkt war allerdings auch noch nicht klar, ob denn auch das Schwanzschild vorhanden sein würde.

Die Präparation war dann doch langwieriger als gedacht, da der Trilobit in einer harten Matrix steckte und zudem keine oder nur eine schwache Trennung hatte, was für Geeser Trilobiten ungewöhnlich ist. Nun, langer Rede, kurzer Sinn, es stellte sich dann doch schnell raus, dass es sich um einen Geesops handelt, den häufigsten Trilobiten aus Gees. Allerdings ist es ein sehr großes Exemplar und es liegt, wie die Präparation zeigte fast ausgestreckt auf der Matrix in einer ziemlich dynamischen Position mit einem leicht s-förmig geschwungenen Thorax. Die Erhaltung der Schale war überwiegend gut, nur auf der rechten Seite gab es leider etwas Anlösung durch einen zu nah an der Schale gelegenen pyrit-gefüllten Wurmgang. Die aufwändige Präparation hat sich jedenfalls gelohnt und dieser erste von mir in Gerolstein präparierte Trilobit ist dann auch gleich einer der schönsten in unserer Sammlung. Momentan zeige ich ihn noch direkt an interessierte Besucher und erkläre wie man so etwas präparieren kann. Man freut sich sehr sowas direkt zu sehen und anfassen zu können.

Ich hoffe es gefällt und freue mich schon auf die nächsten Stücke. Ich zumindest habe noch drei weitere in der Schublade.

Spezies: Geesops schlotheimi (Bronn, 1825)
Alter: Mitteldevon, Eifelium
Formation: Ahrdorf-Formation, Flesten Member
Größe: ca. 5 cm
Fundort: Pelm-Salmer Weg. Gees bei Gerolstein
Bild und Präparation: Jens Koppka
Sammlung: Naturkundemuseum Gerolstein
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Was wäre die Welt ohne Trilobiten.
:267: :240: :272:

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Dienstag, 11. Dezember 2018, 10:40

11. Dezember 2018

Ein weiteres Gechiebetürchen öffnet sich...was mag sich wohl darin verbergen?


Den heutigen Trilobiten habe ich als Naturpräparat gefunden und Paul zur Freilegung der letzten Details überlassen. Auch dieser Trilobit stellte sich leider als unvollständig heraus, hier fehlt zur Abwechslung das Pygidium. Dennoch ist die Stufe zusammen mit der Brachiopode Leptaena cf. rugosoides sehr ästhetisch und ich freue mich über den seltenen Trilobiten. Die Fundumstände wurden bereits hier ([Geschiebe] - artikulierter ordov. Trilo sucht einen Namen) ein wenige erläutert, sodass ich nicht erneut darauf eingehen werde. Weiterhin möchte ich H.H.Krueger für die Bestätigung meiner Artansprache und die Bestimmung der Brachiopode danken.


Spezies: Estoniops bekkeri (MÄNNIL, 1958)
Alter: Ordovizium
Formation: jüngerer Backsteinkalk (C IIIβ – D I)
Größe: ~ 2 cm
Fundstelle: Lausitz
Bild & Sammlung: Stefan Lips




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paul93

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Mittwoch, 12. Dezember 2018, 00:04

Grummel….

Es ist noch so früh und eigentlich wollen wir uns viel lieber einfach umdrehen und noch weiterschlafen, aber es nützt nichts.
Wir müssen aufstehen und aus dem warmen Bett in den kalten, dunklen Morgen starten.
Moment! Da ist ja der Trilobiten-Adventskalender :D - Plötzlich hellwach vor lauter Aufregung und Neugier und ab zum Kalender! Was wohl hinter der heutigen Türe stecken mag?


Gut, dass die Türchen groß genug sind, denn sonst würde dieses Stück nicht so einfach durchpassen.
Es ist eine Pradoella sp. aus dem Ordovizium von Marokko, in Schalenerhaltung in einer großen Konkretion überliefert. Diese großwüchsigen Calymeniden findet man mitunter im Sortiment der marokkanischen Händler, leider meist völlig aus der Matrix extrahiert und/oder schlecht präpariert sowie nicht selten restauriert, zusammengesetzt etc.


Umso größer war mein Interesse, ein solches Stück selbst einmal zu präparieren. Dank eines guten Sammlerfreundes, der den Rohling erwerben konnte, konnte ich die Präparation übernehmen. Darüber habe ich ausführlich, reich bebildert und auf Englisch berichtet.

Der Artikel ist bei Steinkern erschienen: Präparation und Bergung eines Pradoellas .
Überraschend war für mich neben den Eigenheiten der Konkretion, die in konzentrischen Lagen mit unterschiedlichen Härtegraden aufgebaut ist, die relativ gute Erhaltung der Schale, die bei sorgfältiger Arbeit größtenteils gerettet werden kann. Es wurde aber auch eindeutig klar, dass bei schneller (kommerzieller) Präparation, Verluste nicht zu vermeiden sind, was die z.T. stark geschlachteten Exemplare im Handel erklärt.



Ich hoffe, dass euch der Trilo gut gefällt. Fossilien in Konkretionen sind schon was besonderes finde ich. Viel Spaß beim Lesen und Anschauen

Beste Grüße,

Paul

Trilobit:
Pradoella aff. tazzarinensis (VIDAL, 1996) (?) aus dem unteren Ordovizium der Fezouata-Formation, (vermutlich) Jbel Kissane, Dra Valley

Maße:
Länge der Knolle: 17,6 cm
Breite der Knolle: 12 cm
Länge des Trilobiten: 13,5 cm
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juniper

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Donnerstag, 13. Dezember 2018, 00:17

13. Dezember

Nach dem marokkanischen Riesen von gestern findet sich hinter dem heutigen Türchen ein ganz kleiner Trilobit, und zwar einer, der ziemlich tief in der K..cke steckt…

Was da so interessant pyritisch golden glänzt sind nämlich "Hinterlassenschaften" anderer Meeresbewohner - Koprolithen, die eventuell von Cephalopoden herrühren.
Mittendrin zwischen den golden glänzenden Haufen ruht kleines, perfekt erhaltenes Exemplar des relativ seltenen Maurotarion christyi, schön artikuliert, beide Augen und Wangenstacheln sind sehr gut definiert.

Das Prinzip, Schei..e zu Gold zu machen, hat Mutter Natur also schon vor langer Zeit erfunden, auch wenn's nur Katzengold ist :300:

Steckbrief:
Maurotarion christyi (HALL, 1864)
Länge ca. 14 mm
Unteres Silur, ca. 430 Mio. Jahre
Waldron Shale, Waldron, Indiana/USA
Coll. K.B. 2007
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2.Trilobiten-Tagung (19./20.2.2011): Abstracts der Vorträge

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Michael

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Freitag, 14. Dezember 2018, 00:22

So, dann schauen wir mal, was hinter der nächsten Tür ist ;-)
Hoffe, dass nach all Euren perfekten Stücken mein Tierchen trotzdem gefällt... Eigentlich bin ich ja hier eher für die "älteren" Trilobiten zuständig, aber heute mal was jüngeres.
Dieser Trilo ist schon lange in meiner Sammlung, aber mir gefällt er trotz nicht perfekter Erhaltung immer noch, wegen seiner Farbe und einiger schönen Details.
Also- hier haben wir einen Archegonus (Phillibole) nehdenensis (HAHN & HAHN, 1969) aus dem unteren Karbon von Aprath. Es ist ein split- finish, leider fehlt ein Stück vom Pygidium. Der Trilobit ist ca. 3 cm lang. Neben der schönen Farbe gefallen mir die am Positiv erhaltenen und mit bloßem Auge erkennbaren Sehflächen mit Linsen. Diese kann man auf den Bildern schön erkennen. Die Flecken auf dem gelben Trilobiten sind keine frühe Ausführung von "animal print", war ja kein Leopard;-) Diese sind natürlich nur erhaltungsbedingt durch Einlagerung von Mineralien...
Das letzte Bild zeigt das Negativ.

Also, hier noch der Steckbrief:

Archegonus (Phillibole) nehdenensis (HAHN & HAHN, 1969)
Unterkarbon, Kulm, Erdbachium
Aprath, Deutschland

Sammlung und Fotos: Michael Bogisch

lG
Micha
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Andries

The Inner Circle

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16

Gestern, 08:26

Heute gibt es einen interessanten Gastbeitrag aus Schweden.
Nicht sonderlich Groß aber definitiv Sehenswert, genau das Richtige für den Trilobiten-Adventskalender.
Viel Spaß,

FOSSIL: Proetida / Proetidae / Proetus convexus WARBURG 1925 (Länge vom vollständigen Trilobiten: 8 mm)
MATRIX: Stromatactis-Struktur (Algenmatten mit Zwischenräumen die von verschiedenen Tieren (Gastropoden, Ostrakoden etc. als Habitat genutzt wurden.)
FUNDORT: Schweden, Provinz Dalarna, Siljansee-Region, ehemaliger Steinbruch Unskarsheden / heutige Freilichtbühne Dalhalla (Entstanden im oberen Devon vor 377 Mio. Jahren durch einen Meteoriten-Impakt. Der Meteoriten-Durchmesser wird mit ca. 1 km angenommen, die Einschlaggeschwindigkeit lag bei ca. 90.000 km/h. Der Meteoriten-Impakt-Krater, mit einem Durchmesser von 52 km, gilt als der Größte in Europa.)ALTER: Ordovicium, Serie: Oberordovicium, Stufe: Hirnantium (Ehemals: Ashgill, Boda-Kalk (ob. Leptaena-Kalk), F2)
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Jens

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17

Heute, 00:38

16. Dezember

Die Tür unseres Adventskalenders geht auf und wir finden diesmal einen weiteren großen Trilobiten aus Marokko, nämlich einen Acadoparadoxides briareus.

Ich habe mich lange gescheut ein Exemplar dieses altbekannten kambrischen Riesens zu erwerben, aber ich wollte halt auch ein schönes Ausstellungsstück haben und habe eines in ausgezeichneter Qualität ergattern können. Man kann es nun schon seit Mai im Gerolsteiner Naturkundemuseum sehen.

Mit seinen knapp 35 cm Länge ist es schon recht groß, wobei man aber auch Exemplare mit über 40 cm kennt. Das hier gezeigte Exemplar hat eine recht natürlich wirkende Matrix, auch wenn einiges an Präparation nötig war, was aber vorzüglich von einem marokkanischen Präparator erledigt wurde. Es sieht im natürlichen Look so viel besser aus, als Material bei dem die Platte von Stichelspuren übersät ist. Es sind auch Feinstrukturen erhalten, aber ich kann leider nicht allzu viele Details zeigen. Ich habe mich selbst ausgetrickst, denn das gute Stück ist ja nun in einer Vitrine, in der es schwierig ist ordentliche Makroaufnahmen zu machen. Das eine Bild mit dem blauen Stoff ist dann von oberhalb der Vitrine von einer Leiter aus gemacht worden. Ein Bild zeigt mich dafür am Tag wo ich die Platte in die Vitrine packte. Es braucht aber zwei Leute um die Deckplatte der Vitrine rauf- oder runter zu bekommen, so dass ein schnelles rausholen diesmal keine Option war. Mit Blitz ging es bei den Makros nicht, denn es gibt einen störenden Reflex. Das Licht ist in diesen Tagen auch eher mies, da es schon früh recht dunkel wird, insbesondere bei bewölktem Himmel. Aber gut, ich denke man sieht trotzdem, dass es sich um ein sehr gutes Exemplar handelt.

Interessant ist übrigens, dass dieses Exemplar nicht vom Jebel Ougnate stammt, sondern es ist von einer weiter westlich gelegenen Lokalität im Draa Tal. Vielleicht erklärt dies dann auch ein paar morphologische Unterschiede zum üblichen A. briareus.

Spezies: Acadoparadoxides briareus Geyer 1993
Alter: Mittelkambrium
Formation: Jbel Wawrmast Formation
Größe: 35 cm
Fundort: Draa Tal, Anti-Atlas, Marokko
Bilder und Sammlung: Jens Koppka
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Was wäre die Welt ohne Trilobiten.
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